Milo war ein Tierschutzhund mit nur halbwegs bekannter Vorgeschichte und er kam ohne Gebrauchsanweisung zu uns.
Kurz nachdem unsere erste Hündin Ranja, eine Labrador-Boxer-Mischlingshündin aus dem Tierheim gestorben war, kam Milo zu uns. Der damals zweieinhalb Jahre alte American Staffordshire Terrier (Mix?) hatte eine bewegte Geschichte hinter sich: Aufgewachsen im Drogenmilieu wurde er scheinbar mehrmals vom Veterinäramt beschlagnahmt und verbrachte ungefähr die Hälfte seiner Adoleszenz im Tierheim, wo er ohne grossen Kontakt zu anderen Hunden gehalten und wo auch nicht viel mit ihm gearbeitet wurde.
Viel mehr wussten wir nicht über ihn.
Aber dank dem täglichen, bewussten Umgang mit Milo, der nicht so einfach zu ergründen war und der ein paar problematische Verhalten zeigte, lernten wir täglich dazu: Was braucht es, worauf muss man achten, damit man einem Hund (auch einem vermeintlich pflegeleichten) ein artgerechtes Dasein ermöglichen kann?
Meine persönlichen, zum Teil schmerzlichen Erfahrungen, Erlebnisse und Erkenntnisse teile ich in diesem Blog.

