Lockere Leine

Am 2. Januar 2023 fuhren wir also über den San Bernadino nach Bellinzona, um Smokey (damals noch Zeus) zu besuchen. Wie der kleine Hund sich in seinem Zwinger verhielt, liess nichts Gutes vermuten: Er sprang in seinem Zwinger herum und am Gitter hoch. Er wirkte auf mich wie ein Tiger in Gefangenschaft. Meine Befürchtung war, dass der Arme bereits eine Zwingerneurose entwickelt hatte.

Ich stand ans Gitter, Smokey kam zu mir. Schnupperte an der Hand, legte dann aber bald schon wieder los mit seinen sinnlosen Runden. Seine Betreuerin Nicla meinte, er verhalte sich nur im Tierheim so. Draussen sei er ganz ruhig. Mir fehlte ehrlich gesagt der Glaube, dass der Hund sein Verhalten draussen schlagartig ablegen kann. Doch ich wurde eines Besseren belehrt als ich mit ihm an der Leine das Tierheim verliess. Der kleine Hund zog überhaupt nicht an der Leine! Was für ein Gefühl, welch Erleichterung. So einen entspannten Spaziergang hatte ich selten mit Milo. Denn Milo war nur locker an der Leine, wenn er sich sicher fühlte. Es gab diese Momente, ja. Aber leider nicht allzu oft.

ABER: Smokey kannte nur Befehle auf Französisch und Italienisch… Meinen Befehl Cheerä begriff er erstaunlicherweise aber sofort. (Wie sich später herausstellen wird, handelte es sich hierbei wohl um einen educated guess des schlauen Kleinen…)

Smokey versteht noch kein Wort.

Beitrag veröffentlicht

in

von

Schlagwörter:

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Seite verwendet Cookies, um die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Verwendung stimmst du dem zu.

Datenschutzerklärung